Aufnahmen aus der Kunstausstellung „Cosmophiler Congress“ in der Galerie Art Room in Düsseldorf vom 07.08. bis 16.09.2016. Gemeinschaftsausstellung der Künstlerinnen Edna Mo, Bernadette Willigens, Margret Langen und des Künstlers Tom Schrage (aka Arrieta Toxic).

Video by: Tom Schrage

Music taken from Arrieta Toxic Album
“beat pump music”

Artist: Arrieta Toxic
Titel: Slinky
Album: beat pump music
Format: CD

Further infos:
http://www.arrietatoxic.com/

 

Der Cosmophile Congress im ART ROOM

Eine futurologische Einstimmung 

von Margret Langen, Edna Mo, Bernadette Willigens und Tom Schrage


Der Weltraum - unendliche Weiten. Nicht nur Physiker und Astronomen forschen in den scheinbar leeren Raum, 

der unsere Erde umhüllt. Nachdem der heimische Planet gänzlich erforscht zu sein scheint, greift der neugierige 

Mensch nach dem Unbekannten. Wie mag das wohl sein: das All, andere Planeten und  Zivilisationen.

Auch wir Künstler halten uns gedanklich gerne dort auf, denn in diese kaum erreichbaren Sphären lässt sich
 
allerlei virtuelle Spielerei hinein verpflanzen. Schließlich kann keiner hinfahren, und nachprüfen ob die 

postulierte Phantasie den Tatsachen entspricht. Mit der Frage, was fremde, hochentwickelte oder auch in anderen 

körperlichen oder geistigen Zuständen befindliche Kulturen möglicherweise als Kunst wertschätzen könnten,
 
haben wir uns von Dogmen, gesellschaftlichen und physikalischen Normen befreit - verspielt, losgelöst und 

vielleicht auch irreal. Im Jahr 2016 sind wir in einigen Details bereits der in der Vergangenheit 

postulierter Fiktion nahegekommen. Insofern kann man rätseln, ob die Vorausschau in die Zukunft nur ein Spiel ist.

Bezogen auf das Weltgeschehen entsprechen die gezeigte Exponate dieser Ausstellung einer Realitäts-Flucht 

und einer unaggressiven Annäherung an Fremdartiges. Einem Kontrapunkt zu entworfenen Realitäten und die 

gedankliche Beschäftigung damit. Anders als die zeitgenössisch stattfindenden "clash of the systems" stellt sich

die Begegnung mit den Außerirdischen in der Phantasie unverfänglich dar:


friedlich, freundlich, und vielleicht auch ein wenig bizarr.


Und so sind die Exponate, die liebevoll gebaut, gemalt, gegossen, zusammengesetzt wurden, das was sie sind:


eine Sphäre zum Aufatmen für irritierte Erdenbewohner. Um mit einem offenem Herzen wieder zurück ins Leben zu gehen.

 

(Margret Langen, Edna Mo, Bernadette Willigens und Tom Schrage)





Gemeinschaftsausstellung des „Freundeskreis Art Room“

Manifest des Plattentons 2.0

Radierungen


Rheinische Post vom 30.10.2020 - Ausstellung im Art Room kann weiter besucht werden 



Pressetext:

Die kreative Zusammenarbeit der Kunstschaffenden des „Freundeskreises Art Room“ hat Tradition, 

und die Weitergabe kreativer Arbeitsweisen untereinander ist ihnen ein Anliegen. Für die 2019er 

Ausstellung hatte sich die Gruppe erstmalig mit den vielfältigen Möglichkeiten der Radierung beschäftigt. 

Dieses Jahr wurde die vertiefte Beschäftigung mit der Ausdrucksstärke des Plattentons zum Hauptanliegen 

und die Weiterentwicklung der Radierungen zur dreidimensionalen Form -von der Wand in den Raum- kollektiv 

erkundet. Im spannenden Workshop-Dialog entstanden die „Plattomos“.

Neben den unterschiedlichen Techniken in der Plattenbearbeitung, wie zum Beispiel Kaltnadel- und/oder 

Ätzradierung, trägt der Farbauftrag auf die Druckplatte (Plattenton) maßgeblich zum Ergebnis bei. Jedes 

Mitglied hat eigene Druckplatten erarbeitet, die seine kreative Vision widerspiegeln. Durch die Möglichkeit, 

die verschiedenen Druckplatten zu kombinieren, übereinander zu drucken und Motive miteinander zu verweben, 

sowie zu dreidimensionalen Körpern zu gestalten, entstand ein einzigartiges Gemeinschaftswerk. 

Das Art-Room-Trio, Tom Schrage, Margret Langen und Andreas Egerland wird in der Ausstellung durch das 

ehemalige Freundeskreis-Mitglied Bernadette Willigens kreativ unterstützt. Werke des verstorbenen Mitglieds 

Wolfgang Winkler runden die Ausstellung ab. 

Es entstanden ausdrucksstarke und eigenwillige Unikate, die durch gemeinschaftliches Arbeiten ihren 

unverwechselbaren Charakter erhielten.



Bernadette Willigens, Margret Langen, Andreas Egerland, Tom Schrage (v.r.) 



Impressionen aus der Ausstellungseröffnung













 

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