Susanne Pfefferkorn

Mysterium Mensch

 

Malerei

 

​​Vernissage: Samstag, den 05. Oktober 2019 ab 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 06.10. bis 01.11.2019

 

Öffnungszeiten:

jeden

Dienstag von 18.00 bis 20.00 Uhr

Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr

Samstag von 11.00 bis 13.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung unter 0152 3357 6128 oder 0172 2969 868

(zusätzliche Besichtigungsmöglichkeiten siehe Menüpunkt "Öffnungszeiten")

 

 

Zeitungsbericht vom September 2019 in der Gerresheimer Gazette

 

Homepage Susanne Pfefferkorn


 

 

 

Mysterium Mensch

 

Lebt der Mensch seiner Natur entsprechend oder ist er Opfer seines eigenen Systems geworden?

Die Künstlerin und Dipl. Designerin Susanne Pfefferkorn greift in ihren Gemälden die bizarre Zeit auf. 

 

Die Gemälde der Künstlerin Susanne Pfefferkorn greifen Gesellschaftsthemen auf. Kritisch, leise

mahnend oder aufbauend. Nicht schockieren, sondern den Betrachter bewegen sich Gedanken zu

machen, ist das Ziel. Philosophische und psychologische Betrachtungen werden künstlerisch

umgesetzt. Die heutige Zeit liefert viele Themen. Für sie ist das Leben ein stetiger Wandel. Der

Freude, dem Glück steht das Leid gegenüber. Licht und Dunkelheit ergänzen sich. Nur paradiesische

Verhältnisse würden schnell banal. Auf Dauer nicht geschätzt werden. Solange keine Fixierung auf

negatives im Leben erfolgt, verhilft es zur Weiterentwicklung. Einige ihrer Arbeiten greifen diese

Thematik auf.

 

Gedanken, Gefühle ausdrücken und dem Betrachter vermitteln. Sensibilisieren für ein freundliches

Miteinander. Der Oberflächlichkeit, Abstumpfung entgegentreten. Fragen stellen. Ihre Lebens-

erfahrung führte sie zu ihrer Sicht der Dinge, die für den Betrachter unter Umständen keine Gültigkeit

besitzt. Daher lässt sie gerne die Antwort offen. Bezieht Stellung, ohne dem Absolutismus zu folgen.

Zweifel gehören dazu. Voller Gedanken, Sehnsucht nach Verbesserung, gibt sie dem Optimismus

einen hohen Stellenwert. Der kreative Prozess ist eine Reise in die Welt der Phantasie, gleichzeitig

eine verstandesmäßige. Warum muss sich der Mensch Schönheitsidealen anpassen? Das Gemälde

“Das Korsett” spricht dieses an. Einerseits verführerisch und gleichzeitig einengend, wird die Frau auf

die körperlichen Reize reduziert, in dieser männlich geprägten Gesellschaft. Ein Sinnbild für die

Stellung der Frau das durch die Jahrhunderte führt.

 

“Wer schön sein will muss leiden” ein Spruch den Frauen zu oft folgten oder noch folgen.

Schönheitsoperationen, High Heels, die Werbung etc. sprechen eine eindeutige Sprache. Es führt oft

zu gesundheitlichen Einbußen. Warum lassen Frauen sich einengen, statt den doch vorhandenen

Verstand einzusetzen.

 

Ein anderes Thema “Die Hüter der Schattenwelt” Die Schattenwelt agiert im Verborgenen. Es sind die

reichen und mächtigen Menschen. Sie beeinflussen die Politik und das Weltgeschehen. Sie zeigen

sich nicht. Jedoch nutzen sie nicht nur das Militär zur Durchsetzung ihrer Interessen, sondern ebenso

die Religion. Militär und Religion sind ihre Hüter. Das Volk dagegen schließt sich dieser Hierarchie, je

nach Neigung, an. Zum eigenen Schutz oder für den sozialen Aufstieg. Jedoch besitzen sie trotz der

Masse keinen Einfluss, verblassen zur Nichtigkeit.

“Gegensätzliches” handelt von der Sichtweise des Betrachters auf das Leben. Der eine denkt, handelt

verbissen. Der andere besitzt eine positive Einstellung. Wendet sich dem Licht zu. Seine Welt ist bunt,

voller Farbe und Freude.

 

 

Abbildung: Susanne Pfefferkorn, Das Korsett

 

 

Impressionen von der Vernissage am 05. Oktober 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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